Agiles Business Development – Der Schnellboot-Ansatz! (Update)

Montag, 05. Februar 2018, 10:00 Uhr
Agiles Business Development
Update: Agiles Business Development – Der Schnellboot-Ansatz

Vor Kurzem hat unser Kollege, Robert Queck, Leiter Competence Center E-Commerce in Jena, einen informativen Artikel auf der Business-Plattform wissensmanagement.net veröffentlicht. Darin stellte er neue Möglichkeiten des agilen Business Development in Zeiten der Digitalisierung vor. Er zeigt darin, wie es Unternehmen gelingen kann, Produktinnovationen agiler und schneller in unternehmensinternen „Inkubatoren“ zu entwickeln. Im Fokus für ihn: die Voraussetzungen, die Innovatoren hinsichtlich der Time-to-Market sowie der digital getriebenen Eigenschaften von Produkten, Vertriebsprozessen und Kundenkommunikation erfüllen sollten.

 

Volle Fahrt voraus – mit einem schnellen Ansatz für Innovatoren

 

Viel Resonanz erhielt Robert Queck zu seinem, im Artikel vorgestellten, „Schnellboot-Ansatz“ in der Produktentwicklung – kurz SPE/ RPD. Unter dem Motto „klein starten, groß denken, flexibel agieren“ empfiehlt er, Innovationsprojekte als schlanke Schnellboote zu betrachten. Sie können flexibel, zügig und kostengünstig Neuland erkunden, bevor der Tanker (Unternehmen) anlegt. Innovatoren sollten bei der Produktentwicklung mit mehreren Ansätzen in neuen Märkten unterwegs sein, ausführlich testen und anpassen, damit das Mutterschiff es nicht tun muss und schlimmstenfalls aufläuft.

 

Entscheidende Wegbereiter für agiles Business Development

 

Die häufigste Rückfrage zu Robert Quecks Artikel war die nach den nötigen Maßnahmen und Technologien, die man für diesen agilen und schnellen Ansatz erwägen sollte. Was sind die wichtigsten Wegbereiter für Innovatoren, sowohl technisch als auch geschäftlich? Robert Queck hat sie nach dem Start-up-Motto, „Start small, Think big, Act flexible“, hier für Sie zusammengestellt:

 

START SMALL: lokal denken, in mehrere Einheiten aufteilen, einfach machen


Zunächst gilt: Aller Anfang ist schnell. Um den frühen Markteintritt zu schaffen – der ja gerade in Bezug auf Investitionskosten enorm wichtig ist – empfiehlt unser Experte, sich für schnelle und testbare Ergebnisse technisch auf Rapid Prototyping, den Einsatz von Acceleratoren und Infrastructure-as-a-Service zu konzentrieren.

Business Enabler

  • Aufteilung in Start-up-Einheiten
  • Frühe Time-to-Market (TtM) anstreben
  • Markteinstieg mit Minimal Viable Product (MVP)
  • Perfektion ist kein Muss
  • Start in einem lokalen Markt
  • Pioniergeist fördern
  • Skalierende Investitionen vornehmen

Technische Enabler

  • Rapid Prototyping
  • Verwendung von Acceleratoren
  • Infrastructure-as-a-Service (IaaS)
  • Implementation-over-documentation
  • Skalierende Investitionen vornehmen

THINK BIG: globale Märkte sondieren, erfolgsorientiert skalieren

 

Ist der lokale Markteintritt gelungen, kann man vom Schnellboot aus Erfolgsmeldung an den „Konzerntanker“ geben und maßvoll skalieren. Empfehlung: Neuinvestitionen in dieser Phase am Erfolg auszurichten und technisch auf hochflexible Technologien, wie z. B. Cloudservices, zu setzen.

Business Enabler

  • Internationalisierung andenken
  • Skalierbare Produktion sicherstellen
  • Investitionen am Erfolg ausrichten
  • Skalierbare Partner- oder Konzernservices verwenden
  • Konzernexpertise nutzen

Technische Enabler

  • Cloudbasierte Services
  • Erweiterbare Basistechnologien
  • Skalierbare oder austauschbare Komponenten
  • Lokalisierung out-of-the-box

ACT FLEXIBLE: testen, anpassen, testen anpassen

 

Jetzt zahlt es sich aus, mehrere schnelle Ansätze im Wasser zu haben und ihre Leistung zu vergleichen: Testen Sie Ihre Produktentwicklung auf Herz und Nieren, vergleichen Sie parallel laufende Markttests und optimieren Sie die Kundenansprache, den Vertrieb und die digitalen Technologien, die Sie dafür verwenden.

Business Enabler

  • Separate Einheiten organisieren
  • In Know-how investieren
  • Teams durchmischen
  • In jeder Entwicklungsphase testen
  • Mehrere Einheiten parallel einsetzen
  • Pay-per-use-Modelle anbieten
  • Anpassungsfähigkeit erhalten, insbesondere bei Kundenansprache
  • Fähigkeit zum Ausstieg erhalten

Technische Enabler

  • Microservice-Architekturen
  • Adaptive Architekturen
  • Software-as-a-Service (SaaS)
  • Best-of-Bread-Komponenten
  • Interoperabilität, API-first
  • Agile Development
  • Austauschbare Technologien/Sprachen
  • Mobile first
  • A/B-Testing in separaten Kundengruppen
  • Kundenmonitoring mit Echtzeitanalyse, BI

Expertentipp für agiles Business Development

 

Für mehr „Butter bei die Fische“ hat Robert Queck auch noch einen konkreten Expertentipp für Sie: „Das Shop-System commercetools. Es ist sicher nicht das einzige, aber ein sehr gutes Beispiel für eine Technologieauswahl, die den schnellen Produktentwicklungsansatz befördert“, so der E-Commerce-Profi. Er fügt hinzu: „Mit seinem Cloudmietmodell ist es geeignet für kleine Pay-per-Use- respektive Point-of-Sales-Launches. Gleichzeitig ist es von Haus aus auf internationale Skalierung ausgelegt, kann also mögliches Wachstum und Länderexpansion mittragen.“ Zudem lässt es sich dank seiner Microservice-/API-first-Architektur flexibel in unterschiedlichste, zum Teil noch unbekannte, Kundenszenarien integrieren.

 

Wenn Sie mehr zu diesem Artikel oder zum Thema Agile Business Development wissen möchten, sprechen Sie einfach mit uns.

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